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Stellungnahmen der Bürger haben keinesfalls etwas erreicht

Der Kommentar im Westfalen-Blatt zum Thema Windkraft / Änderung Flächennutzungsplan („Handeln statt abwarten“, 25.11.2017) darf nicht unkommentiert bleiben!

„Die Bürger haben mit ihren Stellungnahmen und ihrem Protest viel erreicht. Die Konzentrationszonen wurden immer wieder verändert“ heisst es im Kommentar.

Die Realität sieht leider anders aus. Die Eingaben der Bürger haben nichts bewirkt. Nach der zweiten Phase der Beteiligung sind die Konzentrationszonen gerade mal um belanglose 0,2 % verkleinert worden. Dies spiegelt keinesfalls die, in den zahlreichen Stellungnahmen ausgesprochenen, Bedenken und Ängste der Bürger wieder. Rat und Verwaltung verstecken sich hinter dem Mantel der „Rechtsunsicherheit“, anstatt im Sinne des bekundeten Bürgerwillens und zum Wohle der Gemeindeentwicklung mutig zu agieren.

Bemühungen, die Flächen weiter zu verkleinern, stehen, trotz vorhandener Möglichkeiten, nicht zur Debatte. 8 Anträge liegen bereits vor und es ist Platz für weitere Anlagen. Von der seinerzeit versprochenen „Handvoll“ an WKA sind wir schon jetzt weit entfernt.

Absolut nichts wurde erreicht. Mühselige Diskussionen über einen alten FNP sowie das taktische Ausruhen nach der Landtagswahl erreichen das Gegenteil.

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