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Neue Eskalationsstufe: Die Windmafia setzt dem Rat die Pistole auf die Brust

Dem Verfasser dieser Worte liegt ein Schreiben der Planungsgemeinschaft Schlangen GbR vor, das anscheinend den Ratsfraktionen zugegangen ist, die sich in der jüngsten Ausschusssitzung gegen die vorliegende Änderung des FNP und für eine Reduzierung der Konzentrationszonen ausgesprochen haben. Das Schreiben schliesst mit der höflichen Aufforderung „Wir bitten Sie daher, die Haltung zu überdenken und im obigen Sinne – auch im Interesse und zum Wohle der Gemeinde zu revidieren“.

Zum „Wohle der Gemeinde“ – welch ein Hohn. Obwohl, die hat ja auch ein Grundstück in den Konzentrationszonen. Sicher aber zum Wohle der bekannten Investoren und vor allem derer, die bereits mit scharrenden Hufen Gewehr bei Fuß stehen.

Auf den ersten Blick mag das vierseitige Pamphlet noch wie ein gut gemeinter Ratschlag aussehen. Bei genauerer Betrachtung und zwischen den Zeilen werden die Ratsmitglieder mit einer ungeheuerlichen Drohkulisse konfrontiert. Verpackt in ein schmieriges Paragraphen- und Juristendeutsch treiben die Worte selbst mir die Schamröte ins Gesicht. „Warnende Beispiele“, der „Prophezeite Schiffbruch“ sowie Behauptungen, dass „Klagen von Investoren schneller abgehandelt sein dürften“ sind nicht nur irreführend, sondern aus der Luft gegriffen. Eine neuerliche Überarbeitung des FNP als „unzulässig“ zu bezeichnen ist nicht nur eine dreiste Behauptung, sondern eine bewusst gewählte falsche Darstellung.

Zu dem Satz aus dem Beitragsbild will ich garnicht viel sagen. Es ist eines der Sahnehäubchen. Da kann sich jeder halbwegs intelligente Erdenbürger seinen Teil zu denken. Da wird dem Rat die Pistole auf die Brust gesetzt. Unfassbar mit welchen Mitteln hier auf Kosten der Allgemeinheit und zum Stillen der Profitgier gespielt wird.

Die Gemeinde Schlangen ist endgültig auf der Spielwiese der Windmafia angekommen und droht in den Klauen der Windmonster unterzugehen.

Dumm sind die Windbarone ja anscheinend nicht. Eine Zustimmung zum FNP Entwurf am Donnerstag als angebliches Mittel zum Schutz der Gemeinde vor weiteren WKA zu verkaufen muss man sich erstmal einfallen lassen.

Möge die Macht, Weitsicht und Standhaftigkeit mit einem Teil der Ratsmitglieder sein!

Und liebe Planungsgemeinschaft Schlangen GbR: Ich möchte euch bitten euere Absichten zu überdenken und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger – auch im Interesse und zum Wohle der Gemeinde zu revidieren.

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